Bei der Schimmelbeseitigung muss die Behandlung an das zu behandelnde Material angepasst werden. Holz, Beton und andere poröse Materialien weisen eine Struktur auf, die es ihnen ermöglicht, sowohl Feuchtigkeit als auch Flüssigkeit aufzunehmen. Dies beeinflusst die Wirkungsweise eines Sanierungsmittels und die Eigenschaften, auf die bei der Auswahl des Produkts und der Anwendungsmethode geachtet werden muss.
Warum ist die Bearbeitung poröser Werkstoffe anders?
Poröse Materialien weisen kleine Hohlräume und Kanäle auf, in die Feuchtigkeit eindringen kann. Im Gegensatz zu einer dichten Oberfläche muss sich die Behandlung daher nicht ausschließlich auf die Oberfläche des Materials beschränken.
Die Beschaffenheit des Materials, seine Saugfähigkeit und das Ausmaß der Befalltiefe sind Faktoren, die bei der Schimmelbeseitigung berücksichtigt werden müssen. Ein Mittel, das hauptsächlich an der Oberfläche wirkt, kann andere Eigenschaften aufweisen als ein Produkt, das dafür entwickelt wurde, in das Material einzudringen.
Holz und Beton weisen unterschiedliche Eigenschaften auf
Holz und Beton sind zwei gängige poröse Baumaterialien, deren Eigenschaften sich jedoch unterscheiden. Selbst innerhalb derselben Materialart können die Gegebenheiten variieren, beispielsweise abhängig von der Oberflächenbehandlung, dem Zustand des Materials und seinem Feuchtigkeitsgehalt.
Das bedeutet, dass die Sanierungsmethode auf den jeweiligen Untergrund abgestimmt sein muss. Vor Beginn der Behandlung muss unter anderem beurteilt werden, um welches Material es sich handelt, um welche Art von Bewuchs es geht und welche Wirkung die Behandlung erzielen soll.
Die Durchdringungsfähigkeit kann die Wahl des Mittels beeinflussen
Wenn ein poröses und saugfähiges Material behandelt werden soll, kann die Fähigkeit des Mittels, in den Untergrund einzudringen, eine wichtige Eigenschaft sein.
Penetrox wurde beispielsweise für die Behandlung poröser Materialien entwickelt und verfügt über ein gutes Eindringvermögen. Das Produkt kann unter anderem auf Holz und Beton zur Bekämpfung von mikrobiellem Bewuchs eingesetzt werden.
Andere Sanierungsmittel können Eigenschaften aufweisen, die sie besser geeignet machen, wenn die Behandlung beispielsweise eine Reinigung oder die Behandlung anderer Arten von Oberflächen erfordert. Die Wahl sollte sich daher sowohl nach dem Untergrund als auch nach dem gewünschten Behandlungsergebnis richten.
Die Anwendungsmethode muss zur jeweiligen Arbeit passen
Auch die Art und Weise, wie das Mittel aufgetragen wird, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Auf gut zugänglichen Flächen kann ein direkter Auftrag sinnvoll sein, während Konstruktionen und schwer zugängliche Bereiche möglicherweise andere Methoden erfordern.
Beim Verfugen beispielsweise wird das Mittel in Form kleiner Tröpfchen in der Luft verteilt, um Flächen in einem größeren oder schwerer zugänglichen Bereich zu erreichen. Allerdings sind nicht alle Produkte für alle Auftragsverfahren geeignet. Daher müssen sowohl das Mittel als auch der Untergrund und die Art der Anwendung bei der Beurteilung berücksichtigt werden.
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